Social Media: die eierlegende Wollmilchsau?

Social Media- Die eierlegende Wollmilchsau?

Nachdem wir im letzten Artikel das Thema Social Media grundlegend angegangen sind und die Begrifflichkeiten geklärt haben, möchten wir heute die Frage beantworten:

„Was bringt Social Media Marketing mir und meinem Unternehmen nun?“

Betrachten wir das Thema Social Media also nun einmal aus unternehmerischer Sicht. Der Mensch ist von Grund auf ein Gruppenwesen und prinzipiell an Kommunikation mit Mitgliedern seiner Spezies interessiert. Das bedeutet im wirtschaftlichen Kontext, dass wir davon ausgehen müssen, dass unsere Kunden, Lieferanten, Mitarbeiter und sonstige Individuen im Umfeld unseres Unternehmens miteinander sprechen und Erfahrungen sowie Meinungen austauschen – heute genauso wie vor 100 Jahren.

Der kleine aber feine Unterschied zu früher ist jedoch das Ausmaß der Kommunikation. Galt als Faustregel „Ein zufriedener Kunde erzählt vier Leuten von seiner Erfahrung, ein unzufriedener zehn.“, so darf man heute je nach Zielgruppe davon ausgehen, dass sich diese Werte mit einem Faktor zwischen 5 und [enorm große Zahl hier eintragen] multiplizieren lassen.

Dieser Hebel kann für ein Unternehmen nun Fluch oder Segen bedeuten. Deshalb sollte ihm im traditionellen Marketing-Mix zumindest Berücksichtigung geschenkt werden.

ACHTUNG (!!): Das bedeutet nicht, wie fälschlicherweise nicht nur von vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen praktiziert, dass man mit aller Gewalt versucht sich im Social Web zu positionieren. Man darf sich auch enthalten, passiv bleiben und sich auf Beobachtung beschränken. Es muss jedoch in jedem Fall bewusst geschehen.

Denn Social Media Marketing ist schlussendlich nicht die „eierlegende Wollmilchsau“ – wie es leider oftmals propagiert oder fälschlicherweise interpretiert wird. Jeder muss für sich und seine Unternehmung entscheiden ob sich Social Media-Elemente momentan in seinen Marketing-Mix sinnvoll integrieren lassen. Um diese Frage zu beantworten möchten wir auf Spätzlemitsoß.de die Möglichkeiten darlegen, die das Social Web  gerade den „Kleinen“ und Mittelständlern aus der Region bietet.

Und wenn die Sau dann Eier legt – like.
Wenn nicht, dann müssen wir unsere Wolle eben weiterhin übers Telefon verkaufen. Vorerst.

Bildquelle: www.eierlegendewollmilchsau.com

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Christian

Kurz zu mir: Als Social Media Community Manager der Firmengruppe Liebherr betreue ich die verschiedenen Firmen-Auftritte auf Facebook, Twitter, Instagram, Google+ und YouTube. Daneben blogge ich hier über Social Media Marketing, Online Marketing und sonstigen digitalen Schabernack.

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