Social Media Guidelines – warum? (Gastartikel)

socialmedia-guidelines

Social Media bietet für Unternehmen Chancen und Risiken

Die sozialen Netzwerke – allen voran Facebook und Twitter – spielen eine nicht von der Hand zu weisende und immer wichtiger werdende Rolle für Unternehmen. Zumal die User diese sowohl privat als auch beruflich nutzen können, ist es entscheidend, beide Nutzungen klar auseinanderzuhalten. Allerdings sind nicht alle Nutzer gleich erfahren und sicher beim Umgang mit diesen Medien. Da zugleich Thema Social Media an Bedeutung zunimmt, steigt die Notwendigkeit, entsprechende Richtlinien zu verfassen und diese den Mitarbeitern als Orientierungshilfe und Nachschlagwerk anzubieten. Es gilt dabei, die sogenannten Social Media Guidelines zu formulieren und einzuführen, wie sie im angloamerikanischen Raum üblich sind.

Warum sollten Unternehmen verbindliche Social Media Guidelines erstellen?

Die sozialen Netzwerke ermöglichen es jedem Unternehmen, mit den Verbrauchern und mit seinen Kunden auf direktem Weg ins Gespräch zu kommen. Es kann dabei sowohl seine Produkte präsentieren als auch über sich als Arbeitgeber informieren. Neben den Chancen bergen die Social Media allerdings auch hohe Risiken insbesondere in puncto Reputation und Image des Unternehmens. Denn leider haben nur wenige deutsche Unternehmen sich um eine effektive Strategie für die sinnvolle Nutzung der sozialen Netzwerke bemüht.

Der Sinn der Social Media Guidelines ist, Hilfen für die richtige Nutzung der Neuen Medien zu sein. Dabei ist es unerheblich, ob sie als Social Media Guidelines, Hinweise, Leitlinien, Regeln oder als Tipps bezeichnet werden. Generell sind die Social Media Guidelines als ein gemeinsames Projekt der Personalabteilung, der Rechtsabteilung und der Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zu betrachten.

Social Media im Unternehmen verbieten? Fehlanzeige!

Grundsätzlich darf und kann kein Unternehmen die Nutzung der Social Media einfach verbieten. Viel mehr sollte es seine Mitarbeiter motivieren, diese als Bestandteil ihrer Aufgaben zu betrachten und zweckmäßig zu nutzen. Und sie dabei über die Risiken aufklären und klare Regeln hierfür zusammenstellen. In erster Linie ist den Mitarbeiter vor Augen zu halten, dass ihre Beiträge in den sozialen Netzwerken in der Regel nicht nur zeitlich unbegrenzt, sondern weltweit zugänglich sind.

Vor allem gilt es, die Mitarbeiter über das Thema Social Media ausgiebig aufzuklären und ihnen wichtige Informationen darüber bereitzustellen. Des Weiteren müssen für sie feste Verhaltensregeln definiert sowie verbindliche Regelwerke (zum Beispiel per Arbeitsvertrag oder extra Vereinbarungen) verfasst werden. Letzten Endes müssen die Mitarbeiter angespornt und unterstützt werden, bei der Nutzung der Social Media sicherer zu werden und die vom Arbeitgeber abgesteckten Spielräume optimal zu nutzen. Sinnvoll ist es, die Social Media Guidelines mit allen Beteiligten abzustimmen, damit das Ganze reibungslos über die Bühne geht.

Paul Bieber

Gastautor Paul Bieber

Paul Bieber ist Social Media Manager bei Columbus Interactive in Ravensburg. Er erstellt zusammen mit Unternehmen Social Media Guidelines und Konzepte. Zu einer seiner Kunden gehört u.a. die doubleSlash Net-Business GmbH aus Friedrichshafen.

 

 

Das könnte dir auch gefallen:

Hinterlasse eine Antwort

Pflichtfelder sind mit * markiert.